Am 5. November erscheint die Neuauflage von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für die Nintendo Switch 2. Im Rahmen des 40-jährigen Serienjubiläums gewährt Nintendo nun tiefere Einblicke in das Gameplay: Neben einer vollständig überarbeiteten Grafik und neu inszenierten Bosskämpfen setzt das Remake erstmals auf eine Vertonung von Zwischensequenzen.
Nach der Ankündigung im Sommer hat Nintendo im aktuellen Gameplay-Trailer (präsentiert während der The Legend of Zelda 40th Anniversary Direct) umfangreiche Szenen aus dem Spiel gezeigt. Der Titel überführt die Struktur des N64-Originals von 1998 in eine moderne technische Umgebung, ohne das fundamentale Spielgefühl zu verändern.
Erstmals mit Sprachausgabe und Vertonung
Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft die Präsentation der Handlung. Erstmals in der Geschichte von Ocarina of Time sind die zentralen Zwischensequenzen voll vertont.
Zwischensequenzen: Schlüsselmomente wie der erste Hilferuf des Deku-Baums, die Begegnung mit Prinzessin Zelda im Schlossgarten sowie der dramatische Ausbruch Ganondorfs werden von Synchronsprechern getragen.
Akustisches Fundament: Der von Koji Kondo komponierte Soundtrack wurde orchestriert und dynamisch an das Geschehen angepasst. So geht die Musik bei Kämpfen oder beim Betreten neuer Areale fließend in entsprechende Variationen über.
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Dynamischere Bosskämpfe und visuelle Überarbeitung
Das gezeigte Gameplay-Material demonstriert eine grundlegende Überarbeitung der Umgebungen sowie der ikonischen Gegner.
Boss-Neugestaltung: Bekannte Bosse wie die Parasiten-Spinnendame Gohma, der Drache Volvagia oder der Schattenboss Bongo Bongo präsentieren sich mit aufwendigeren Texturen, erweiterten Phase-Wechseln und komplexeren Bewegungsmustern.
Belebte Spielwelt: Die Marktplatz-Szene in Hyrule-Stadt ist im Gegensatz zum Vorbild kein vorgerendertes Standbild mehr, sondern ein dreidimensionaler, voll begehbarer Ort mit zahlreichen NPCs und dynamischer Beleuchtung.
Tag- und Nachtwechsel: Die Tageszeiten laufen nun auch innerhalb von Ortschaften und Gebäuden kontinuierlich weiter.
Gameplay-Anpassungen und moderne Steuerung
Um den Spielfluss an heutige Standards anzupassen, wurden verschiedene Komfortfunktionen integriert:
Erweiterte Bewegungsmuster: Link verfügt nun über eine dedizierte Sprint-Funktion sowie flüssigere Schwimm- und Kletteranimationen.
Freie Kamera & Kampfsystem: Die Kamera lässt sich frei um die Spielfigur rotieren. Das Anvisieren (Z-Targeting) bleibt erhalten, wurde jedoch um präzisere Ausweichmanöver ergänzt.
Schnellzugriff im Inventar: Das Wechseln von Gegenständen wie Bogen, Enterhaken oder Bomben erfolgt über ein Schnellauswahl-Menü, ähnlich der Handhabung in Breath of the Wild.
Ocarina-Mechanik: Das Spielen der Ocarina-Melodien kann klassisch per Tastenkombination oder optional über die Mikrofoneingabe der Nintendo Switch 2 erfolgen.
Einbindung der „Zelda Notes“ und Release
Parallel zum Spiel integriert Nintendo die sogenannte „Zelda Notes“-Funktion über die Nintendo Switch Online App. Spieler können darüber interaktive Karten aufrufen, gesammelte Goldene Skulltulas nachverfolgen und Details zu den Abschnitten der Hauptquest im Logbuch „Threads of Time“ einsehen.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November exklusiv für Nintendo Switch 2.
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